#317 Die gefährlichste Version von dir ist die, die alles schafft
Shownotes
Du bist stark, verlässlich und bekommst die Dinge hin. Und genau deshalb merkst du vielleicht lange nicht, was dein ständiges Funktionieren eigentlich kostet.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade Menschen, die viel schaffen, sich selbst dabei aus den Augen verlieren können. Warum aus Leistung irgendwann eine Identität wird und weshalb „Dann mach halt weniger“ oft überhaupt nicht die Lösung ist.
Du erfährst, wie alte Muster und dein innerer Autopilot deinen Alltag bestimmen und welche zwei Fragen dir helfen können, einmal ehrlich hinzuschauen.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ich möchte heute über eine Person sprechen, die ich sehr gut kenne.
00:00:37: Vielleicht kennst du sie auch.
00:00:40: Sie ist stark, sie ist verlässlich, sie bekommt Dinge hin und wenn irgendwo ein Problem auftaucht, dann findet sie eine Lösung.
00:00:51: Und wenn sie gebraucht wird, ist sie da!
00:00:55: Wenn es stressig wird, funktioniert sie erst recht – sie organisiert, sie arbeitet, sie kümmert sich, sie denkt auch immer voraus Sie übernimmt Verantwortung.
00:01:10: Und wenn es sein muss, geht auch noch ein bisschen mehr.
00:01:14: und ich muss wirklich sagen von außen betrachtet ist das eine verdammt starke Person!
00:01:22: Und genau deshalb merkt oft jahrelang niemand, dass was nicht stimmt – nicht einmal sie selbst weil sie schafft's.
00:01:33: ja dass genau das eine der gefährlichsten Versionen von uns sein kann.
00:01:43: Die Version von dir, die alles schafft!
00:01:48: Warum gefährlich?
00:01:50: Nicht weil Stärke gefährlich ist – ich liebe starke Menschen
00:01:54: ja?!
00:01:56: Ich liebe ambitionierte Menschen, ich liebe Menschen, die was aus ihrem Leben machen wollen.
00:02:03: Das Problem beginnt einfach dort, wo dein Funktionieren so gut geworden ist, dass du gar nicht mehr merkst was es dich kostet.
00:02:14: Und ich kann echt sagen Ich war diese Person!
00:02:18: Ich war genau diese Frau.
00:02:21: Ich kenne das nicht nur aus meiner Arbeit.
00:02:24: Ich kannte es aus meinem eigenen Leben.
00:02:27: Ich war immer jemand der Energie hatte.
00:02:31: Eine Frau die angepackt hat die Verantwortung übernommen hat.
00:02:36: Ich war wirklich sehr stolz immer darauf, dass ich so viel Verantwortung trage.
00:02:44: Familie, Kinder... Ich hatte mein Vermittlungs- und Verpachtungsbusiness schon mit ... ... habe.
00:02:53: ich weiß nicht ob du meine Geschichte kennst aber als mein Sohn sechs Monate war mir ein erster Sohn, ich war dreiundzwanzig kam unser Familienunternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten.
00:03:06: Gleichzeitig hat meine Mama eine Kripsdiagnose erhalten und ich habe dann auch im Familienunternehmer ihre Aufgaben übernommen, also das heißt viel Verantwortung getragen.
00:03:19: Also Familie Kinder meiner eigenen Vermittlung und Verpachtung mitgeholfen im Familien Unternehmen natürlich ein Haushalt.
00:03:29: Dann hatte ich Freunde, für die ich von Herzen gerne da war.
00:03:32: Ganz gute Freunde und all die Dinge, die hier nebenbei auch noch passieren!
00:03:39: Und das alles?
00:03:41: Ja, war irgendwie gleichzeitig... ...und ich war gut darin.
00:03:46: Wenn irgendwas erledigt werden musste, habe ich es erledigt.
00:03:51: Wenn's schwierig wurde, habe ja Lösungen gesucht und auch gefunden Und ich habe nicht darauf gewartet, dass jemand kommt und mein Leben für mich regelt.
00:04:04: Also zumindest vielleicht ein bisschen.
00:04:07: ganz ehrlich gesagt früher schon, ja?
00:04:10: Früher noch früher war es immer so, dass ich mir immer dachte alle anderen Einflüsse sind irgendwie oft verantwortlich für das wie's mir geht.
00:04:22: Ja aber das Leben hat mich gelehrt, dass der Ritter am weißen Pferd nicht kommt.
00:04:28: Ja, also manche glauben ja wirklich so irgendwann kommt jemand der einen rettet.
00:04:38: Aber das habe ich dann irgendwie gelernt am Weg wenn du einfach ganz viel Verantwortung tragen musst okay nein muss das irgendwie selber regeln.
00:04:49: und ganz lange Zeit habe ich das richtig gut an mir gefunden weil ich ganz ganz viel geschafft hab.
00:04:56: Ich habe mal oft gedacht Heute habe ich wieder viel geleistet.
00:05:01: Ja?
00:05:02: Bis mein Körper irgendwann gesagt hat, jetzt ist Schluss!
00:05:07: Und bei mir war es damals ein Überlastungssyndrom das zu halbseitigen Lehmungserscheinungen geführt hat massive Migräne und körperliche Symptome.
00:05:19: Wenn ich jetzt zurückscheue muss ich ganz ehrlich sagen... Ich hatte nie das Gefühl dass ich kurz vor irgendeinem Zusammenbruch stehe.
00:05:32: Ich habe nicht jeden Morgen gedacht, oh Gott mein Leben ist furchtbar überhaupt nicht!
00:05:38: Im Gegenteil hättest du mich damals gefragt Juliana bist du glücklich?
00:05:44: Hätte ich voller Überzeugung ja gesagt Ja weil ich hab alles was sich mir in meinem Leben wünsche.
00:05:53: also wie gesagt Mir war überhaupt nicht bewusst dass da irgendwie das Eis schon ziemlich dünn ist.
00:06:02: Ich hab funktioniert und genau das war das Problem, weil mein Körper hat irgendwann sehr laut werden müssen, weil ich die leiseren Signale vorher nicht ernst genommen hatte.
00:06:17: Klar hat es immer wieder mal Anzeichen gegeben aber irgendwie ja wenn man so im Funktionieren drinnen Über Siebmanns, über Herdmanns.
00:06:32: Und das geht nicht nur mir so oder ist es nicht nur mehr so gegangen sondern ich sehe diesen Mechanismus heute bei so vielen Menschen und vielleicht sieht's bei dir ganz anders aus als wie bei mir!
00:06:48: Vielleicht hast du keine Migräne aber vielleicht schläftst du schlecht?
00:06:54: Vielleicht bist du ständig müde?
00:06:58: Vielleicht bis du gereizter als früher oder explodierst schneller, emotional.
00:07:06: Überreagierst!
00:07:08: Obwohl du dir manchmal denkst... Eigentlich bin ich ganz anders.
00:07:14: Vielleicht fehlt dir die Lust auf Dinge, die dir eigentlich wichtig sind?
00:07:20: Oder vielleicht sitzt du abends auf der Couch, scrollst eine Stunde am Handy obwohl du eigentlich früh schlafen wolltest.
00:07:31: Oder vielleicht nimmst du dich seit Monaten vor endlich wieder regelmäßig Sport zu machen.
00:07:38: Vielleicht merkst du, dass du für deine Arbeit noch Energie mobilisieren kannst aber wenn es um dich geht ist irgendwie nichts mehr übrig.
00:07:50: oder du hast jetzt so objektiv betrachtet sogar ein richtig gutes Leben.
00:07:56: und trotzdem denkst du dir manchmal warum fühl sie das eigentlich so anstrengend an?
00:08:05: Funktionieren Schaut von außen oft verdammt gut aus.
00:08:11: Und das ist es gemeine daran, weil wenn jemand offensichtlich gar nichts mehr schafft dann merken alle da stimmt was nicht?
00:08:21: Aber die Funktionierenden?
00:08:23: Die bekommen sogar Komplimente!
00:08:26: Das klingt dann ungefähr so Wie machst du das alles?
00:08:31: Wahnsinn was du alles unter einen Hut bekommst.
00:08:36: Du hast so viel Energie Dich kann man sich immer verlassen.
00:08:42: Und natürlich tut das auch gut, ja?
00:08:46: Bis irgendwann aus einem Verhalten eine Identität wird.
00:08:51: Dann bist du nicht mehr jemand der gerade viel übernimmt.
00:08:55: Du bist die Person, die alles im Griff hat.
00:08:59: Also nochmal ist ein Unterschied.
00:09:01: Verhalten oder Identität, Identität.
00:09:04: ich bin.
00:09:07: Eine Person die... Bist dann nicht mehr jemand, der gerade viel übernimmt?
00:09:14: Sondern du bist die Person, die alles im Griff hat.
00:09:17: Du bist die Stärke!
00:09:19: Du bist Die Verlässliche!
00:09:21: Du bis die, die keine Hilfe braucht.
00:09:24: Du bis dir die Lösungen findet und irgendwann fühlt es sich fast falsch an, es anders zu machen.
00:09:35: Hilfe annehmen ungewohnt.
00:09:39: Nein sagen?
00:09:41: Ah da habe ich schlechtes gewissen... etwas nicht schaffen, weil es ist fast schon ein persönliches Versagen.
00:09:53: Einen Tag mal nichts leisten.
00:09:58: Schwierig!
00:10:01: Jemanden möglicherweise enttäuschen.
00:10:04: noch schwieriger und wenn du lang genug so lebst dann merkst du irgendwann gar nicht mehr das du funktionierst.
00:10:13: Du sagst einfach ich bin halt so Ich bin halt zu.
00:10:22: Lass uns diesen Satz mal genauer anschauen.
00:10:35: Also ich kann das super verstehen, weil ich bin ein Mensch.
00:10:59: Ich mache sehr gerne sehr viel und vielleicht liebst du Leistung?
00:11:04: Vielleicht liebst Du Dein Business und Deinen Beruf?
00:11:07: Vielleicht möchtest Du erfolgreich sein?
00:11:11: Vielleicht wirst Du an fitten Körper, tolle Beziehungen, eine Familie und gleichzeitig beruflich was bewegen!
00:11:20: Und eben die Letzte, die Dir erzählen wird... Du sollst deine Ansprüche ans Leben runter schrauben.
00:11:27: Ganz im Gegenteil, weil ich glaube an das und nicht ein Entweder oder sondern Und Wie geht beides?
00:11:39: You can hold both ist so ein Ausspruch von mir, der bei meinen Mentoring Kundinnen sehr oft auch immer wieder gebracht wird bzw.
00:11:52: wo immer.
00:11:53: alle sagen das es so wichtig dass ich das immer wieder höre oder auch in den Seminaren oder Vorträgen in unsere Community Ist es schon bekannt dieses you can hold both.
00:12:06: Ich kann beides halten.
00:12:09: kannst gerade in herausfordernden Zeiten zum Beispiel sein und gleichzeitig deine beste Zukunft erschaffen.
00:12:19: Business und Privatleben, viel zu tun, viel um die Ohren und Zeit für mich und meinen Körper.
00:12:30: also ich glaube anders.
00:12:32: und aber genau deshalb müssten wir drüber sprechen aus welcher Version von dir heraus, du dieses Leben führst.
00:12:46: Weil du kannst ein Leben aus voller Power leben und du kannst auch Leben aus permanentem inneren Druck leben.
00:12:57: Und von außen – das ist das Krasse!
00:13:00: Kann das ziemlich ähnlich aussehen?
00:13:03: Nur innen fühlt sich es komplett anders an.
00:13:08: Schau mal auf einen ganz normalen Wochentag Nicht auf deinen Urlaub, nicht dann wenn Wellnesswochenden da angesagt ist.
00:13:19: Nicht auf den einen Sonntag an dem du dir endlich mal Zeit für dich nimmst – ich meine zum Beispiel einen stinknormalen Dienstag!
00:13:29: Da weg erläutert was passiert in dir?
00:13:35: Greifst du sofort zum Handy?
00:13:38: bist du schon gedanklich schon bei den ersten drei Aufgaben die du heute zu lösen hast?
00:13:45: Wie redest du mit dir an so einem ganz normalen Wochentag, wo quasi der ganze normale Wahnsinn ist?
00:13:54: Wie redesst du mit Dir wenn irgendwas nicht nach Plan läuft.
00:14:00: Was passiert, wann irgendjemand was von Dir braucht?
00:14:03: Wie schnell sagst Du da ja und wie oft merkst Du vielleicht Stunden später dass Du eigentlich nein gemeint hast?
00:14:17: Wie ist es so an einem ganz normalen Tag bei dir?
00:14:21: Machst du Pausen, bevor dein Körper sehr zwingt und isst du weil du Hunger hast oder irgendwann zwischendurch, weil grad zwei Minuten Zeit sind.
00:14:35: Oder isst Du weil du hunger hast oder aus emotionalem Gründen – also Ersatzbefriedigung!
00:14:41: Oder weil du dir einredest dass das deine Nerven beruhigt oder weil du unbewusst damit eine Lehre füllst?
00:14:51: Und wie ist es, wenn du was für dich geplant hast und plötzlich irgendwas anderes dazwischenkommt?
00:15:00: Wer fliegt da als erstes aus deinem Kalender?
00:15:05: Du all das!
00:15:09: Was ich gerade aufgezählt habe sind die kleinen Entscheidungen, die du jeden Tag triffst.
00:15:17: Das sind keine riesigen Lebensentscheidungen sondern die kleinen Entscheidungen die du jeden Tag triffst.
00:15:26: Hunderte kleine Entscheidungen, aber genau daraus besteht dein Leben und irgendwann trainieren diese ganzen kleinen Entscheidungen eine bestimmte Version von dir.
00:15:42: Jeden einzelnen Tag!
00:15:46: Weil dein System lernt durch Wiederholung.
00:15:51: Ich wiederhole es nochmal.
00:15:53: Dein System lernte Durchwiederholung Und das ist einer der Punkte, über die wir immer auch bei den Transformationen sehr intensiv sprechen.
00:16:07: Falls du die Transformationes noch nicht kennst – das ist mein kostenfreies Online-Format und dem ich dich zwölf Tage lang begleite!
00:16:19: Raus aus dem Funktionieren rein in deine beste und kraftvollste Version.
00:16:25: Den Link dazu findest du in den Schonoth Die nächsten Transformation, die es finden am zwölften und neunten Start.
00:16:34: Und ja... Es wird wieder richtig cool!
00:16:37: Also da bekommst du wirklich aus achtzehn Jahren Erfahrung, aus einer sehr, sehr ganzheitlichen Arbeit, aus der Erfahrung, Aus der Transformation mit über tausend sechshundert Menschen die Essenz von meinem Wissen – und nicht nur das Wissen sondern einfach auch eine konkrete Schritt-für-Schrittanleitung, wo du nach zwölf Tagen schon wirklich merkst okay wow da hat sich was verändert.
00:17:07: Weil ich wiederhole es nochmal dein System lernt durch Wiederholung und wir dürfen uns das System mal anschauen.
00:17:17: Weißt Du wie glauben oft Veränderungen passiert dann wenn wir etwas verstanden haben?
00:17:24: Also so jetzt habe ich's verstanden weil aber erkenntnis Und dann kann Veränderung passieren.
00:17:33: Zum Beispiel sind es dann so Gedanken wie, ah jetzt weiß ich woher das kommt?
00:17:39: Ah jetzt habe mir mein Muster erkannt!
00:17:42: Ah stimmt!
00:17:43: Jetzt weiß ich dass sich mehr Grenzen setzen muss.
00:17:48: Super.
00:17:50: und dann ist Montag acht Uhr siebzehn.
00:17:56: die ersten Emails kommen dein Kind braucht was, eine Kunde meldet sich Dein Kalender ist boomvoll, irgendwas läuft anders als geplant und plötzlich ist die ganze Erkenntnis weg.
00:18:11: Und die alte Version von Dir sitzt wieder am Steuer deines Lebens!
00:18:16: Warum ist es so?
00:18:19: Der Grund ist dass dein System immer auf Bekanntes zurückgreift.
00:18:26: Wenn Du die neue Version nicht trainiert und verinnerlicht hast dann fällst du immer wieder in die alten Muster zurück.
00:18:36: Und genau deshalb arbeite ich an den Transformation Days wirklich sehr stark mit deinem inneren Zustand und mit der Frage aus welchem Zustand heraus du dein Leben eigentlich führst, ja?
00:18:56: Weil ein Zustand, den du jahrelang trainiert hast wird irgendwann vertraut.
00:19:02: Ja, du bist es so gewohnt.
00:19:04: Das ist dein innerer Zustand Selbst dann wenn er dir gar nicht gut tut.
00:19:11: das ist ein bisschen wie bei einer Sprache.
00:19:13: ja Wenn Du immer Deutsch sprichst und heute mal zwei Stunden Italienisch lernst Und vielleicht auch Aber Wochen zwei Stunden am Tag Italienische Lernst wirst Du aber dann am nächsten Tag unter Stress nicht plötzlich automatisch Italienisch sprechen.
00:19:36: Wenn du aber vielleicht ein paar Monate in Italien lebst, dann schaut die Geschichte schon ganz anders aus.
00:19:43: Warum?
00:19:44: Weil du tief eingetaucht bist und weil du diese italienische Version von dir trainiert hast.
00:19:53: Also du greifst immer auf das zurück was tief sitzt Und bei unseren inneren Mustern passiert was Ähnliches.
00:20:01: Deshalb reicht es nicht, dass du eine neue Version von dir einmal verstehst.
00:20:07: Dass du dir überlegst okay wie will ich mein Leben haben?
00:20:10: Wie schaut meine beste Version aus?
00:20:13: und die habe jetzt so viele Erkenntnisse usw.
00:20:16: Das ist super!
00:20:17: Und das ist super wichtig weil es immer der erste Schritt.
00:20:21: Weil wenn du nicht weißt wo du dich hin entwickeln möchtest dann hast du ja keine Richtung.
00:20:29: Dann wirst du vielleicht irgendwo rauskommen, aber es reicht nicht das vom Kopf her zu verstehen diese neue Version von dir sondern Du musst die trainieren!
00:20:42: Du brauchst neue Erfahrungen, du brauchst Neue Entscheidungen, Du brauchste neue Reaktionen und Wiederholungen Und irgendwann beginnt Dein System dann zu lernen.
00:20:56: Ah, so geht's auch zum Beispiel.
00:21:00: So geht es auch zu reagieren oder automatisch, du denkst dann gar nicht mehr nach, du reagierst anders, du handelst anders Du denkst anders dass du anderes Gefühl zu irgendwelchen Dingen.
00:21:12: Ja?
00:21:15: Aber jetzt kommt noch eine Frage die ganz wichtig ist und kleiner Disklemer vielleicht tut sie auch ein bisschen weh aber Wir sind ja hier im Powerful Me Podcast, um einfach radikal ehrlich und mutig hinzuschauen.
00:21:32: Falls du dich ein bisschen wiedererkennst in diesem Funktionieren stell dir mal die ehrliche Frage Was bekommst du eigentlich dadurch dass du immer funktionierst?
00:21:48: Weil wir machen Dinge selten über Jahre wenn sie uns überhaupt nichts geben.
00:21:55: Ja also was, was bekommest Du von diesen Funktionären?
00:22:01: Vielleicht bekommst du Anerkennung, vielleicht Sicherheit.
00:22:07: Vielleicht ist es ein Gefühl von ich hab's unter Kontrolle?
00:22:13: Vielleicht ist das Gefühl gebraucht zu werden oder vielleicht musst Du die dann nicht damit beschäftigen was Du eigentlich willst weil Du die ganze Zeit beschäftigt bist für andere zu funktionieren für den Job zu funktionierend.
00:22:29: irgendwie für Dich bleibt keine Zeit.
00:22:32: Oder vielleicht kennst du dich selbst vor allem als die starke Frau oder den starken Mann und hast keine Ahnung, wer du wärst wenn du mal nicht stark sein müsstest.
00:22:48: Vielleicht ist Leistung der Ort an dem du dich sicher fühlst.
00:22:54: Kann ich dir gleich verraten?
00:22:56: Bei mir war das früher auch so.
00:22:58: Ich kenne es gut!
00:23:01: Ich habe mich sehr viel Überleistungen definiert Und genau deshalb finde ich den Satz, jeder macht weniger oft komplett am Thema vorbei.
00:23:15: Weil vielleicht willst du gar nicht weniger!
00:23:18: Vielleicht willst du anders?
00:23:20: Du willst erfolgreich sein und dich dabei spüren.
00:23:25: Du willst für deine Familie da sein und Dich selbst dabei nicht ständig vergessen.
00:23:33: Du wirst ambitioniert sein Und trotzdem nicht permanent unter Strom stehen.
00:23:41: Du bist ein starken Körper und gleichzeitig einen guten Umgang mit ihm, ein Teamsein mit dem Körper!
00:23:50: Du wirst viel erreichen und das Erreichte auch genießen können – und das alles ist was völlig anderes als Mach weniger.
00:24:02: Ja?
00:24:04: Also wie gesagt, ich bin die Letzte, die einfach immer nur sagt, na' einfach nur runter vom Gas oder sei doch mal zufrieden.
00:24:13: Zu diesem Zeitachmal-Zufriedenspruch sage immer Ich bin zufriede und... ...ich geb mich nicht zufriedend weil wenn du einfach nie zufriedent bist Wenn du immer irgendwas hinterherjagst dann wirst du es nie geniessen können Dann wirst Du immer im Mangel sein, dann wird dir immer was fehlen.
00:24:35: Aber sei zufrieden und gib dich nicht zufriedend.
00:24:38: Ich bin so dankbar, glücklich und zufriedent und mir so bewusst für alles was ich in meinem Leben hab.
00:24:47: Und wirklich also ich bin ein richtig zufriedener Mensch.
00:24:52: Und... ...ich weiß hey!
00:24:56: Ich habe dieses eine Leben.
00:24:58: Ob ich mehr hab hat mir noch keiner bewiesen.
00:25:02: Und ich will einfach dieses Leben voll auskosten.
00:25:06: Ich will das nicht irgendwie meine Lebenszeit verschwenden.
00:25:10: Ich will sehen was möglich ist, ich will nach meinen Werten und Vorstellungen leben.
00:25:18: Und einer meiner größten Werte ist Wachstum.
00:25:20: Das heißt mich zufriedengeben, das würde mir absolut unglücklich machen weil dann hätte ich einen echten Wertekonflikt, dann würden meine Werte nicht erfüllt ja?
00:25:34: Ich möchte heute mal eine kleine Frage mitgeben.
00:25:37: Eine kleine Aufgabe, ja?
00:25:40: Beobachte dich einmal einen Tag lang und ganz wichtig das ist jetzt kein Auftrag dass du dann wenn du irgendwas beobachtest gleich was ändern musst einfach nur hinschauen interessiert wahrnehmen dich beobachten.
00:26:01: stell dir die frage Hey wo funktioniert ihr, obwohl ich eigentlich was anderes brauche?
00:26:11: Ja vielleicht merkst du das Morgens.
00:26:14: Vielleicht merkst Du es in einem Gespräch, vielleicht bei der Arbeit, vielleicht beim Essen, vielleicht wenn Du wieder ja sagst und dann drauf kommst, da war jetzt wieder mein alten Muster!
00:26:27: Vielleicht merkste es abends, wenn Du eigentlich komplett erledigt bist Das auch spürst und wahrnimmst.
00:26:36: Und trotzdem nicht aufhörst, weil irgendwas noch offen auf deiner Agenda ist.
00:26:42: Also wo funktioniere ich?
00:26:45: Obwohl ich eigentlich was anderes brauche!
00:26:49: Weil das sind die Momente, wo du dich übergehst.
00:26:53: Aber hier ohne Wertung ja, dich dann auch nicht bewerten schlecht fühlen sondern einfach wahrnehmen.
00:27:01: Und dann stell dir zweite Frage Wenn niemand etwas von mir erwarten würde, würde ich es gerade genauso machen.
00:27:24: Und ich finde diese Fragen sehr aufschlussreich!
00:27:30: Weil du plötzlich siehst wie viel von deinem Alltag tatsächlich von dir kommt und wieviel aus Gewohnheit, aus Erwartungen, aus Rollen oder ganz alten Mustern entstanden ist.
00:27:46: Und nochmal bitte mache jetzt nicht die nächste Aufgabe draus, die du perfekt erledigen musst!
00:27:54: Es geht einfach nur um Beobachten – mehr nicht!
00:27:58: Wenn du dich heute an mehreren Stellen wiedererkannt hast, dann möchte ich dich nochmals ganz herzlich zu meinen Transformation-Deseinladen.
00:28:08: Das sind zwölf Tage mit täglichen Videos und insgesamt fünf Live-Calls mit mir.
00:28:15: Das Ganze ist komplett kostenfrei und easy in deinen Alltag integriertbar, das heißt du kriegst zwölft Tage lang einfach jeden Morgen einen Link mit einem kurzen Video von mir und du hast vierundzwanzig Stunden Zeit dir das Video anzusehen!
00:28:35: Somit schaust du es dir dann an, wenn du kannst.
00:28:39: Und es gibt auch fünf Life-Calls mit mir wo wir dann wirklich auch ins Erleben gehen.
00:28:45: Also wir schauen uns dort genau die Zusammenhänge an über die wir heute zum Beispiel gesprochen haben und wir sehen uns an warum du trotz vielleicht auch Disziplin, die du eh immer wieder am Tag legst oder trotz einem starken Willen dass du immer wieder probierst, produktiver zu sein oder dich besser zu organisieren.
00:29:10: Warum du trotzdem immer wieder zurückfällst in alte Muster?
00:29:15: Was dein Autopilot damit zu tun hat!
00:29:18: Wie dein innerer State, dein inneren Zustand, den ganzen Denken und Handeln beeinflusst was dein Nervensystem und deine Emotionen damit zu tun haben Und warum deine Vergangenheit heute noch an Stellen mitentschädelt.
00:29:35: längst glaubstes Thema ist erledigt.
00:29:38: Also das ist absolut unbewusst und wir sprechen über deinen Körper, über deine Energie, deinen Selbstwert, deines Standards, dein Umfeld und am Ende über die vielleicht wichtigste Frage wie willst du eigentlich ab jetzt leben?
00:30:02: Ich möchte in diesen zwölf Tagen nicht einfach noch mehr Wissen geben Weil davon haben die meisten, die zu mir kommen, eh genug.
00:30:11: Ich möchte dass du dich selbst an Stellen verstehst, die dir bisher vielleicht völlig unlogisch vorgekommen sind.
00:30:20: Warum du weißt was richtig wäre und trotzdem was anderes machst?
00:30:25: Warum du so viel scharfst und zum müder bist?
00:30:30: Warum tu dir Dinge vornimmst und irgendwann wieder in deinem alten Alltag landest, wo du ja eigentlich raus wolltest.
00:30:40: Und warum ausgerechnet die Frau der Mann?
00:30:44: Die Person, die so viel kann manchmal so schwer aus ihren eigenen Mustern rauskommt und wenn du dir gerade beim Hören gedacht hast verdammt das bin ich dann komm dazu.
00:30:59: Ja klatt dich ein also du kannst nur gewinnen.
00:31:06: Es ist komplett kostenfrei und den Link zu den Transformation-Days findest du in den Shownots.
00:31:13: Und vielleicht ist genau das dein nächster Schritt, nicht noch mehr schaffen sondern mal ehrlich hinschauen wer da eigentlich jeden Tag so viel schafft.
00:31:27: ja?
00:31:28: Das geht nicht darum dass Du dann irgendwelche Dinge aus Deinem Alltag strechen musst sondern einfach dass du dich selbst mal verstehst und das ich sorge jetzt nochmal einfach mit der Taschenlampe für dich an mancher Schellen hinleuchten darf, damit du besser sehen kannst.
00:31:51: Dinge die dir komplett unbewusst waren bis jetzt.
00:31:55: also melde dich jetzt an zu den Transformation Days.
00:32:00: da link ist in den Show Notes Und wir hören uns in der nächsten Folge.
00:32:06: Alles alles Liebe, deine Juliana!
00:32:13: So schön dass du dabei warst und dir die Zeit für dich selbst genommen hast.
00:32:18: Teile diesen Podcast wenn er dir gefallen hat und bewerte ihn mit fünf Sternen damit auch noch viele andere sich inspirieren lassen können.
00:32:27: Ich freue mich sehr, wenn du auch das nächste Mal wieder dabei bist.
00:32:31: Und wenn du Fragen hast oder etwas teilen möchtest – kommentiere super gerne auf Instagram!
00:32:37: Schreib mir eine Nachricht und ich freue mich immer, wenn ich von dir höre.
00:32:42: Bis bald, deine Juliana.
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